Dr. Bernhard Lange ist technischer Direktor des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme IWES. Er studiert Physik an den Universitäten Konstanz, Edinburgh und Oldenburg. 2002 schließt er seine Dissertation zum Thema Offshore Windenergie Meteorologie am Risø National Laboratory (heute DTU Wind) und an der Universität Oldenburg ab. Anschließend ist er als Leiter des Forschungsgebiets Offshore-Meteorologie und Windparkmodellierung mit für Aufbau des Forschungszentrums Windenergie ForWind der Universität Oldenburg verantwortlich. Ab 2005 leitet er am Fraunhofer IWES (ehemals Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET) die Gruppe zur Windleistungsvorhersage und eine Reihe von nationalen und internationalen Forschungsprojekten, u.a. koordiniert er die Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus). Zwischen 2009 und 2014 ist er Abteilungsleiter für Windenergie-Meteorologie, Offshore-Windenergie, Windleistungsvorhersage und Netzintegration, ab 2014 Bereichsleiter für den Bereich Windparkentwicklung.

Innovationen für die Energieindustrie der Zukunft am Beispiel der Windenergie

Vor dem Hintergrund des bereits spürbaren Klimawandels wird sich die Energieindustrie in den nächsten Jahrzehnten grundlegend verändern müssen. Dies betrifft nicht nur die Energieerzeugung, sondern auch den Energieverbrauch und damit praktisch alle Bürger*innen und die gesamte Industrie. Technologische Innovationen sind der Schlüssel für diesen Transformationsprozess. Die Ziele und Konsequenzen dieses Prozesses werden im Vortag kurz beleuchtet. Am Beispiel der Entwicklung der Windenergienutzung wird aufgezeigt, wie das Fraunhofer IWES durch Forschung und Entwicklung die Energieindustrie der Zukunft unterstützt.

 

Fraunhofer IWES

Das Fraunhofer IWES sichert Investitionen in technologische Weiterentwicklungen durch Validierung ab, verkürzt Innovationszyklen, beschleunigt Zertifizierungsvorgänge und erhöht die Planungsgenauigkeit durch innovative Messmethoden im Bereich der Windenergie. Derzeit sind rund 220 Wissenschaftler/-innen und Angestellte sowie mehr als 80 Studierende an fünf Standorten beschäftigt: Bremerhaven, Hannover, Bremen, Hamburg und Oldenburg.